F.A.Q.

Bildungsbenachteiligung

Unter „Bildungsbenachteiligung“ versteht man die bildungsspezifische Benachteiligung von Gruppen, die über geringe kulturelle und/ oder soziale Ressourcen verfügen. Zu der bildungsbenachteiligten Gruppe gehören demnach: Kinder aus einkommensschwachen oder bildungsfernen Familien Kinder aus Familien mit mindestens einem arbeitslosen Elternteil Kinder mit einem Wohnort (ländliche Region oder Stadtbezirk), der als sozialer Brennpunkt eingestuft wird Kinder mit einem alleinerziehenden Elternteil Kinder mit einem Migrationshintergrund

Bündnispartner

„Lokal“ kann auch gleichgesetzt werden mit „vor Ort“. Ein Bündnis kann sich somit nicht über ein ganzes Bundesland erstrecken. Die Definition von „lokal“ kann durchaus unterschiedlich ausgelegt werden wie zum Beispiel an den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen zu sehen ist. Auch ein Bündnis im ländlichen Gebiet kann eine größere Reichweite haben.
Schulen können Teil eines Bündnisses für Bildung sein und somit Kooperationspartner im Sinne des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, soweit dies im Rahmen außerschulischer bzw. außerunterrichtlicher Aktionen geschieht. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht Antragsteller der Maßnahme sein kann. Dabei ist Folgendes zu beachten: Veranstalter der Maßnahme auf lokaler Ebene ist ein außerschulischer Träger (in diesem Fall das Kino) und nicht die teilnehmende Schule Die Maßnahme muss außerhalb der Unterrichtszeit stattfinden Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an der Maßnahme ist freiwillig Die Maßnahme wird vom außerschulischem Träger geplant und durchgeführt Projekttag oder -wochen von Schulen können nicht durch das Projekt „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gefördert werden
Es hat keine Bedeutung, ob ein Kooperationspartner eine reguläre Schule, eine Privatschule oder eine Schule in freier Trägerschaft ist.
Es ist in fachlich begründeten Fällen möglich, dass Bündnispartner, die nicht Antragsteller sind, aus dem Ausland kommen (bei Grenzregionen sehr gut möglich).
Eine Einrichtung, die auf dieser Grundlage Fördergelder bekommt darf Bündnispartner sein, wenn die Ausgaben, die für das Projekt anfallen, nicht durch die Förderung SGB VIII abgedeckt sind. Für das im Projekt eingesetzte Personal, das ggf. durch die SGBVIII – Förderung finanziert wird, trägt der Bündnispartner alleinig Verantwortung.
Eine Einzelperson kann kein Bündnispartner werden. Hat diese Person jedoch ein Konzept entwickelt, kann sie sich ein Netzwerk aus drei Bündnispartnern suchen, die an dem Projekt teilnehmen möchten und dieses Konzept umsetzen. Die Einzelperson kann dann ehrenamtlich am Projekt mitwirken oder vom Bündnis als Honorarkraft beauftragt werden.
Solange es sich um unterschiedliche Konzepte bzw. Maßnahmen handelt, kann ein Bündnispartner oder das Bündnis mehrere Anträge entweder beim selben Dachverband aber auch bei unterschiedlichen Verbänden stellen. Zu beachten ist, dass ein Bündnis sich nicht parallel mit demselben Projekt bei zwei Programmpartnern bewerben darf. Eine Förderung für das gleiche Konzept bzw. Maßnahme zu bekommen ist nicht möglich. Möglich ist aber, dass man in der gleichen Antragsrunde sowohl Antragsteller als auch Bündnispartner ist. Dies jedoch in unterschiedlichen Bündnissen.
Für jedes Bündnis stehen 4.210,- Euro zur Verfügung, mit denen förderfähige Ausgaben (siehe Kalkulationsbeispiel) voll finanziert werden können. Unabkömmlich sind dabei die Eigenleistungen, welche die Bündnispartner leisten müssen, um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten.
Im Antragsformular „Projektantrag“ müssen von den Bündnispartnern die Eigenleistungen in angemessener Höhe nachgewiesen werden. Eine exakte Vorgabe für den Umfang der Eigenleistungen gibt es nicht. Vor allem sind Eigenleistungen erwünscht wie Bereitstellung von Räumen, Arbeitsleistungen oder der Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Der Finanzplan ist im Hinblick auf die zuwendungsfähigen Ausgabepositionen ein Vorschlag. Projektbezogen erforderliche Umstrukturierungen können beantragt und nach Prüfung genehmigt werden. Bei der Antragstellung können Abweichungen vom Finanzplan akzeptiert werden, wenn diese gut begründet sind. Wird das Budget überschritten muss das Bündnis für die Differenz selbst aufkommen. Gelder, die nicht für das Projekt gebraucht werden behält die AG Kino – Gilde e.V für die Rückzahlung an das BMBF ein.
Eine Verschiebung der einzelnen Positionen von bis zu 20% ist zulässig, wenn diese an anderer Stelle wieder ausgeglichen wird.
Nein, da für die Filmvorführungen ein Eintrittspreis verlangt wird ist dies hier nicht möglich. Ausnahmen gibt es nur, wenn im Rahmen einer Maßnahme der Eintrittspreis entfällt und die Vorstellung für teilnehmenden Kinder kostenlos ist. Sonst gilt: Jede Einnahme muss von der Förderung an die Letztzuwendungsempfänger abgezogen werden. Daher können Filmmieten nur über das Projekt abgerechnet werden, wenn das Bündnis keine Einnahmen zu vermerken hat.
Sämtliche Ausgaben für das Projekt sind durch Belege nachzuweisen. Dies gilt auch für den Bereich „Geschäftsbedarf“.
Die Auszahlung der bewilligten Mittel erfolgt nach Anforderung und Vorlage der entsprechenden Belege. Es wird kein Schlusszahlungsvorbehalt von 20% eingehalten.

Honorarkräfte und Ehrenamtliche

Wichtig wäre ein Abschluss in einem der für das Bündnis relevantem Themenfeld oder langjährige Erfahrung in einem dieser Bereiche (Angabe von Referenzen bei der Antragstellung).
Im Rahmen des Kalkulationsbeispiels können in einem Projekt Honorare für externe pädagogische Fachkräfte, für Sozialarbeiter, für Experten aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit und Experten mit Medienbezug gezahlt werden. So können auch z.B. im Rahmen eines Filmdrehs mit den teilnehmenden Kindern ein Regisseur oder Dozent eines Filminstituts Honorare erhalten.
Dass Bündnispartner als Honorarkraft tätig werden, muss eine absolute Ausnahme bleiben. Dies ist nur dann denkbar, wenn die Abgrenzung der Tätigkeiten eindeutig ist und es fachlich keine andere Möglichkeit gibt. Dies muss vom Letztzuwendungsempfänger schriftlich begründet werden.
In diesem Förderprogramm ist es nicht möglich für die einzelnen Maßnahmen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen einzureichen.
Die ehrenamtlichen Mitglieder können lediglich eine Aufwandsentschädigung bekommen. Es sind Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegung förderfähig. Ein Honorarvertrag ist nur möglich, wenn der oder die Ehrenamtliche die notwendige Qualifikation im sozial-, medienpädagogischen, technischen, künstlerischen etc. Bereich besitzt, um als Fachkraft beschäftigt zu werden.
Studierende sind keine ausgebildeten Fachkräfte, da sie mit ihrer Ausbildung noch nicht fertig sind. Falls sie als Ehrenamtliche für das Projekt arbeiten, ist eine Aufwandsentschädigung durch die Fördermittel möglich.
Ja, gemäß der Förderrichtlinie sind Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Mitarbeiter förderfähig, nicht jedoch für Mitarbeiter von Bündnispartner.
Für jedes Bündnis stehen 4.210,- Euro zur Verfügung, mit denen förderfähige Ausgaben (siehe Kalkulationsbeispiel) voll finanziert werden können. Unabkömmlich sind dabei die Eigenleistungen, welche die Bündnispartner leisten müssen, um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten.
Im Antragsformular „Projektantrag“ müssen von den Bündnispartnern die Eigenleistungen in angemessener Höhe nachgewiesen werden. Eine exakte Vorgabe für den Umfang der Eigenleistungen gibt es nicht. Vor allem sind Eigenleistungen erwünscht wie Bereitstellung von Räumen, Arbeitsleistungen oder der Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Der Finanzplan ist im Hinblick auf die zuwendungsfähigen Ausgabepositionen ein Vorschlag. Projektbezogen erforderliche Umstrukturierungen können beantragt und nach Prüfung genehmigt werden. Bei der Antragstellung können Abweichungen vom Finanzplan akzeptiert werden, wenn diese gut begründet sind. Wird das Budget überschritten muss das Bündnis für die Differenz selbst aufkommen. Gelder, die nicht für das Projekt gebraucht werden behält die AG Kino – Gilde e.V für die Rückzahlung an das BMBF ein.
Eine Verschiebung der einzelnen Positionen von bis zu 20% ist zulässig, wenn diese an anderer Stelle wieder ausgeglichen wird.
Nein, da für die Filmvorführungen ein Eintrittspreis verlangt wird ist dies hier nicht möglich. Ausnahmen gibt es nur, wenn im Rahmen einer Maßnahme der Eintrittspreis entfällt und die Vorstellung für teilnehmenden Kinder kostenlos ist. Sonst gilt: Jede Einnahme muss von der Förderung an die Letztzuwendungsempfänger abgezogen werden. Daher können Filmmieten nur über das Projekt abgerechnet werden, wenn das Bündnis keine Einnahmen zu vermerken hat.
Sämtliche Ausgaben für das Projekt sind durch Belege nachzuweisen. Dies gilt auch für den Bereich „Geschäftsbedarf“.
Die Auszahlung der bewilligten Mittel erfolgt nach Anforderung und Vorlage der entsprechenden Belege. Es wird kein Schlusszahlungsvorbehalt von 20% eingehalten.

Sonstiges

Bei Einzelmaßnahmen, die nur erfolgreich sind, wenn man mit einer kleineren Gruppe von Kindern arbeitet, sollten trotzdem mindestens 10 – 15 Kinder und Jugendliche teilnehmen können. Gerne können auch durch zusätzliche Rahmenveranstaltungen weitere Teilnehmer angesprochen werden. Durch die Filmvorführung gibt es eine weitere Möglichkeit noch mehr Kinder und Jugendliche am Projekt teilhaben zu lassen. Beide Gruppen können zusammengeführt werden, wenn die Kerngruppe ihre Arbeit den anderen Kindern vor einer Filmvorführung vorstellt.
Ein abgelehntes Projekt kann sich bei einem anderen Verband oder einer anderen Initiative bewerben. Eine Parallelbewerbung ist somit möglich. Eine mehrfache Förderung durch unterschiedliche Initiativen oder Verbände ist allerdings nicht erlaubt.
Es wird eine durch das BMBF beauftragte wissenschaftliche Begleitung stattfinden.
Bei öffentlichen Auftritten oder bei Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit ist das Logo des BMBF mit dem Zusatz „Gefördert vom“ sichtbar zu verwenden. Das Logo sowie weitere Informationen zur Verwendung des Logos und zum Corporate Design des BMBF können im Internet unter buendnisse-fuer-bildung.de abgerufen werden. Außerdem sollte zum Logo des BMBF auch das Logo von „KidsFilm – Kinder ins Kino“ sichtbar daneben platziert werden. Bei Veröffentlichungen im Internet mit Einrichtung einer Internetadresse sind die zum Vorhaben angelegten Webseiten der AG Kino – Gilde e.V. mitzuteilen. Wichtig ist auch ein Verweis auf den Internetauftritt des Projekts „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ . www.buendnisse-fuer-bildung.de
Alle Rechnungen müssen ausgestellt sein auf die AG Kino – Gilde e.V., da das Projekt „KidsFilm – Kinder ins Kino“ als Initiative gesehen wird und die AG Kino – Gilde e.V. somit Teil jedes Bündnisses ist und als Letztzuweisungsempfänger fungiert.
Studierende sind keine ausgebildeten Fachkräfte, da sie mit ihrer Ausbildung noch nicht fertig sind. Falls sie als Ehrenamtliche für das Projekt arbeiten, ist eine Aufwandsentschädigung durch die Fördermittel möglich.
Ja, gemäß der Förderrichtlinie sind Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Mitarbeiter förderfähig, nicht jedoch für Mitarbeiter von Bündnispartner.
Für jedes Bündnis stehen 4.210,- Euro zur Verfügung, mit denen förderfähige Ausgaben (siehe Kalkulationsbeispiel) voll finanziert werden können. Unabkömmlich sind dabei die Eigenleistungen, welche die Bündnispartner leisten müssen, um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten.
Im Antragsformular „Projektantrag“ müssen von den Bündnispartnern die Eigenleistungen in angemessener Höhe nachgewiesen werden. Eine exakte Vorgabe für den Umfang der Eigenleistungen gibt es nicht. Vor allem sind Eigenleistungen erwünscht wie Bereitstellung von Räumen, Arbeitsleistungen oder der Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Der Finanzplan ist im Hinblick auf die zuwendungsfähigen Ausgabepositionen ein Vorschlag. Projektbezogen erforderliche Umstrukturierungen können beantragt und nach Prüfung genehmigt werden. Bei der Antragstellung können Abweichungen vom Finanzplan akzeptiert werden, wenn diese gut begründet sind. Wird das Budget überschritten muss das Bündnis für die Differenz selbst aufkommen. Gelder, die nicht für das Projekt gebraucht werden behält die AG Kino – Gilde e.V für die Rückzahlung an das BMBF ein.
Eine Verschiebung der einzelnen Positionen von bis zu 20% ist zulässig, wenn diese an anderer Stelle wieder ausgeglichen wird.
Nein, da für die Filmvorführungen ein Eintrittspreis verlangt wird ist dies hier nicht möglich. Ausnahmen gibt es nur, wenn im Rahmen einer Maßnahme der Eintrittspreis entfällt und die Vorstellung für teilnehmenden Kinder kostenlos ist. Sonst gilt: Jede Einnahme muss von der Förderung an die Letztzuwendungsempfänger abgezogen werden. Daher können Filmmieten nur über das Projekt abgerechnet werden, wenn das Bündnis keine Einnahmen zu vermerken hat.
Sämtliche Ausgaben für das Projekt sind durch Belege nachzuweisen. Dies gilt auch für den Bereich „Geschäftsbedarf“.
Die Auszahlung der bewilligten Mittel erfolgt nach Anforderung und Vorlage der entsprechenden Belege. Es wird kein Schlusszahlungsvorbehalt von 20% eingehalten.